Veröffentlicht am 30.08.2026
Die Pinnwand, die nicht im Flur verstaubt
Jede Gemeinde kennt sie: die Korkwand im Eingangsbereich. Zettel für den Kuchenbasar, ein handgeschriebener Aufruf für Fahrdienste zum Seniorennachmittag, ein verblasstes „Wer hilft beim Umzug?“ von vor drei Monaten. Irgendwann hängt alles übereinander – und niemand weiß mehr, was noch aktuell ist.
Genau dort setzt die Digitale Pinnwand an – neu in KirchApp 2.0. Kein Extra-Tool, kein neuer Gruppenchat, keine Zettelwirtschaft. Sondern ein eigener Bereich in deiner Gemeinde, in dem Gesuche und Angebote endlich einen festen Platz haben – für alle Mitglieder sichtbar, durchsuchbar und immer aktuell. Vom Konfi bis zur Seniorin, vom Gemeindefest bis zur spontanen Nachbarschaftshilfe.
Wir haben uns bewusst für eine eigene Pinnwand statt „macht das doch im Chat“ entschieden. Hier sind die drei Gründe:
📌 Struktur statt Chat-Chaos: Jedes Anliegen hat seinen Platz
Im Gruppenchat geht schnell unter, was wichtig ist. 87 Nachrichten später fragt jemand: „Wer backt jetzt eigentlich den Kuchen?“ Und die Mitfahrgelegenheit zum Gottesdienst ist zwischen zwei Memes verschwunden.
Ein Pinnwand-Eintrag ist das Gegenteil:
- Titel + Beschreibung – kurz und klar: Worum geht es, wer wird gebraucht, was ist zu tun? Z. B. „Kuchen für den Gemeindefest-Aufbau“ oder „Mitfahrgelegenheit zum Gottesdienst am Sonntag“.
- Benötigt bis (Deadline) – optional, aber goldwert. Alle sehen auf einen Blick: Bis wann wird Hilfe gebraucht? Einträge, die in den nächsten 7 Tagen fällig sind, rutschen automatisch nach oben – nichts Dringendes geht mehr unter.
- Gemeinde-weit sichtbar – nicht nur für eine Gruppe, sondern für alle freigegebenen Mitglieder deiner Gemeinde. Dazu ein eigener Tab auf der Gemeindeseite und im Feed – wer mag, filtert direkt zur Pinnwand.
Kein Suchen im Chatverlauf, kein „Habe ich das überlesen?“. Ein Eintrag, alle Infos, immer an der gleichen Stelle.
🙋 Mitmachen statt nur lesen: Anmeldung in einem Tap
Ein Zettel an der Wand kann nicht zählen. Die Digitale Pinnwand schon.
- Du erstellst einen Eintrag und entscheidest: Anmeldung ermöglichen – ja oder nein?
- Wenn ja, tippen Helfer:innen einfach auf „Mitmachen“ – fertig. Keine WhatsApp-Nachricht, kein Anruf, kein „Ich schreib dir mal privat“.
- Auf Wunsch kannst du zusätzliche Angaben anfordern – z. B. „Wie viele Kuchen bringst du mit?“ oder „Hast du einen Führerschein für den Bulli?“ – die Person trägt es direkt bei der Anmeldung ein.
- Du siehst sofort: Wer ist dabei, wie viele sind es, wer hat was dazu geschrieben? Und wer sich umentscheidet, kann sich genauso leicht wieder abmelden.
Als Ersteller:in bekommst du automatisch Bescheid per Push-Benachrichtigung, wenn sich jemand einträgt. Alle aus deiner Gemeinde, die die KirchApp nutzen, werden live informiert – ganz ohne, dass du hinterhertelefonieren musst. Das ersetzt die klassische Liste am Schwarzen Brett – nur dass sie sich von selbst füllt.
💬 Klären statt nachfragen: Kommentare genau dort, wo sie hingehören
„Bringe ich den Kuchen mit Nüssen oder ohne?“ – solche Fragen landen sonst irgendwo im Chat und gehen unter.
Deshalb kannst du pro Eintrag entscheiden: Kommentare erlauben – ja oder nein?
- Wenn ja, läuft die Absprache direkt unter dem Eintrag. Kein Springen zwischen Chat und Zettel, kein doppeltes Erklären.
- Alle Beteiligten werden benachrichtigt – Ersteller:in, angemeldete Helfer:innen und alle, die schon kommentiert haben. So bleibt die Rücksprache an einem Ort.
- Wenn du keine Diskussion brauchst – etwa bei einer klaren Aufgabe – lässt du Kommentare einfach aus. Dann bleibt der Eintrag schlank: Anfrage, Mitmachen, fertig.
Ob Hilfe beim Umzug, Suche nach Kuchenbäckern, Fahrdienst oder Auf- und Abbau beim Fest: Die Details klären sich dort, wo die Anfrage steht.
🤔 Heißt das, der Gruppenchat ist jetzt überflüssig?
Überhaupt nicht! Der Chat bleibt das Herz der KirchApp – mit @-Erwähnungen, Rich-Text, Linkvorschauen und Umfragen direkt im Chat.
Aber Chat und Pinnwand haben verschiedene Jobs:
- Chat ist für Austausch, Diskussion und Spontanes.
- Pinnwand ist für Machbares: konkrete Gesuche und Angebote mit klarem Rahmen – Titel, Deadline, Anmeldung, Kommentare.
Kurz: Der Chat redet, die Pinnwand packt an. Wer schnell Hilfe organisieren will, braucht kein 40-Nachrichten-Gewusel, sondern einen Ort, an dem „Ich helfe mit“ genau ein Tap ist.
✨ So nutzt du die Digitale Pinnwand
So einfach geht es:
- Gehe in deiner Gemeinde auf den Tab „Pinnwand“ oder im Feed auf „Pinnwand“.
- Tippe auf „Neuer Eintrag“ – gib Titel und Beschreibung ein, setze optional ein Datum unter „Benötigt bis“.
- Entscheide: Anmeldung ermöglichen? Und falls ja: Anmerkung beim Anmelden erforderlich? Sowie: Kommentare erlauben?
- Auf „Eintrag veröffentlichen“ tippen – fertig. Deine ganze Gemeinde sieht den Eintrag sofort und bekommt auf Wunsch eine Push-Benachrichtigung.
Danach hast du alles im Griff: Du siehst, wer sich eingetragen hat, kannst bearbeiten, bei Erledigung auf „Erledigt“ archivieren (und bei Bedarf wieder öffnen) oder den Eintrag löschen. Kommentare von dir oder – als Ersteller:in oder Gemeinde-Admin – auch von anderen kannst du direkt entfernen. Und weil alles live synchronisiert wird, sehen alle den aktuellen Stand ohne Neuladen.
Tipp für Gemeinde-Admins: In den Gemeinde-Einstellungen unter „Funktionen“ kannst du die Pinnwand für eure Gemeinde ein- oder ausschalten.
🔔 Nichts verpassen, nichts vergessen
Was die Pinnwand im Alltag wirklich praktisch macht, sind die kleinen Details:
- Push für alle, Live-Update für offene Apps – neue Einträge, Anmeldungen und Kommentare kommen sofort an. Wer die App offen hat, sieht die Änderung in Echtzeit.
- „Erledigt“ statt Zettel abhängen – ist der Kuchen gebacken und das Fest vorbei, markierst du den Eintrag als erledigt. Er verschwindet aus der Standard-Ansicht, bleibt aber unter „Erledigte anzeigen“ auffindbar – perfekt für die Doku.
- Fällig bald? Wird hervorgehoben – Einträge mit Deadline in den nächsten Tagen stechen optisch hervor, damit niemand die dringenden Dinge übersieht.
- Im Feed und in der Gemeinde – ob du gerade durch den Feed scrollst oder gezielt in deiner Gemeinde schaust: Die Pinnwand ist an beiden Orten da, wo du sie erwartest.
😇 Weniger Zettel, mehr Miteinander
Wir lieben das Schwarze Brett im Flur – aber wir lieben es noch mehr, wenn Hilfe nicht an einer Pinnwand im Gebäude hängen bleibt.
Weniger Zettel, weniger Chat-Chaos, weniger Nachfragen. Dafür mehr Klarheit, mehr Mitmachen und mehr Gemeinde im Alltag. Genau dafür ist die Digitale Pinnwand da.
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