Eigene Daten einsehen und exportieren, angemeldete Geräte prüfen und Konto löschen. Deine Rechte in KirchApp einfach erklärt.
KirchApp speichert die Daten, die für das Gemeindeleben nötig sind. Das ist zuerst dein Profil mit Name und E-Mail-Adresse. Wenn du möchtest, kannst du weitere Angaben ergänzen, zum Beispiel ein Foto oder eine Telefonnummer.
Dazu kommen deine Mitgliedschaften in Gemeinden und Gruppen. KirchApp merkt sich also, zu welchen Gemeinden du gehörst und welche Rollen du dort hast. Das hilft zum Beispiel, damit du die passenden Neuigkeiten und Termine siehst.
Außerdem speichert KirchApp deine Beiträge im Gemeindeleben in groben Zügen. Dazu gehören zum Beispiel Anmeldungen zu Veranstaltungen, Nachrichten in Gruppen oder geteilte Inhalte. Diese Daten entstehen, wenn du die App aktiv nutzt.
Die Server von KirchApp stehen in Deutschland bei Hetzner. KirchApp nutzt keine Werbetracker. Für Gemeinden gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Die Verarbeitung orientiert sich an der DSGVO sowie an den kirchlichen Regeln DSG-EKD und KDG.
Du hast das Recht zu erfahren, welche Daten über dich gespeichert sind. In KirchApp kannst du deine eigenen Daten direkt in der App einsehen. Das ist oft schneller als eine schriftliche Anfrage.
So gehst du Schritt für Schritt vor:
Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung. Sie geben dir nur einen allgemeinen Überblick über deine Möglichkeiten in der App.
Im Alltag nutzt du KirchApp vielleicht auf mehreren Geräten. Zum Beispiel auf dem Handy und zusätzlich auf dem Tablet oder Computer. Es ist sinnvoll, diese Liste ab und zu zu prüfen.
So gehst du vor:
Wenn du ein Gerät verloren hast, entferne es möglichst bald aus der Liste. Wenn du dir unsicher bist, frage im Zweifel dein Pfarramt oder eine vertraute Person aus der Gemeinde.
Wenn du dein Konto löschen möchtest, solltest du die Folgen vorher kennen. Die Löschung ist für dauerhafte Fälle gedacht, zum Beispiel wenn du die App nicht mehr nutzen willst.
Nach der Löschung enden deine Mitgliedschaften in Gemeinden und Gruppen. Du erhältst dann keine Nachrichten, Einladungen und Termine mehr über KirchApp. Auch Anmeldungen zu Veranstaltungen sind danach nicht mehr mit deinem Konto verknüpft.
Deine eigenen Beiträge werden im Regelfall entfernt oder anonymisiert. Das bedeutet grob, dass dein Name nicht mehr bei alten Nachrichten oder Listen erscheint. Einzelne Inhalte können aus technischen oder organisatorischen Gründen noch in allgemeiner Form erhalten bleiben.
Manche Unterlagen müssen aus rechtlichen Gründen noch aufbewahrt werden. Das betrifft zum Beispiel Belege für die Buchhaltung wie Spendenbelege. Diese Pflichten gelten unabhängig von der App. Frage im Zweifel dein Pfarramt, welche Unterlagen deine Gemeinde aufbewahren muss.
Sichere deshalb vor der Löschung alles, was du noch brauchst. Exportiere deine Daten über "Profil > Konto & Daten" und speichere wichtige Nachrichten oder Anmeldebestätigungen. Nach der Löschung ist dieser Zugriff in der Regel nicht mehr möglich.
So gehst du vor, wenn du dein Konto löschen willst:
In "Profil > Konto & Daten" findest du auch den Zwei-Faktor-Schutz. Er schützt dein Konto zusätzlich beim Anmelden. Das ist besonders wichtig, weil dort deine persönlichen Daten liegen.
Mehr dazu erklärt unsere Anleitung zum Zwei-Faktor-Schutz für Admin Konten. Dort steht Schritt für Schritt, wie du den Schutz einschaltest und was du beim Gerätewechsel beachten solltest.
Sichere deine Daten immer vor einem Austritt oder einer Löschung. Nachher ist der Zugriff oft nicht mehr möglich. Ein kurzer Export spart viel Mühe.
Wenn du einen Nachweis über deine Gemeindezugehörigkeit brauchst, wende dich an dein Pfarramt. Die Mitarbeitenden dort können dir in der Regel eine Bestätigung ausstellen. Die App allein ersetzt diesen Nachweis nicht.
Halte deine E-Mail-Adresse aktuell. Viele Nachrichten zur Sicherheit und zum Konto laufen über diese Adresse. Eine alte Adresse erschwert die Wiederherstellung des Zugangs.
Admins und Verantwortliche sehen nur die Daten, die sie für ihre Aufgabe brauchen. Das sind zum Beispiel Name und Mitgliedschaft für Listen oder Anmeldungen. Sie sehen keine Passwörter von dir und sie sollen deine Daten nicht ohne Grund weitergeben.
Nach einem Austritt enden deine Mitgliedschaften in der App. Deine Beiträge werden in der Regel entfernt oder anonymisiert. Einige Unterlagen kann die Gemeinde aus rechtlichen Gründen noch behalten, zum Beispiel Belege für Spenden. Frage im Zweifel dein Pfarramt, was in deinem Fall gilt.
Die Löschung in der App startet in der Regel direkt nach deiner Bestätigung. Manche Daten können noch kurze Zeit in Sicherungen enthalten sein. Genaue Fristen hängen von technischen Abläufen und rechtlichen Pflichten ab. Bei Fragen hilft die oder der Datenschutzbeauftragte weiter.
Wende dich zuerst an dein Pfarramt oder an die Ansprechperson für Datenschutz in deiner Gemeinde. Bei speziellen Anliegen hilft die oder der Datenschutzbeauftragte deiner Landeskirche oder deines Bistums. Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung.