Gemeindechat ohne Telefonnummer, Server in Deutschland, Push statt E-Mail-Verteiler. So kommunizierst du datenschutzkonform.
Viele Gemeinden organisieren sich heute in WhatsApp Gruppen. Das funktioniert schnell, bringt aber im Alltag Probleme mit sich. Jede Person sieht die Telefonnummern aller anderen Mitglieder. Wer neu dazu kommt, sieht keinen Verlauf und stellt dieselben Fragen erneut. Privates und Gemeinde vermischen sich in einer einzigen App. Für Ehrenamtliche ist das oft unangenehm.
Auch E-Mail Verteiler sind mühsam. Nachrichten landen im Spam Ordner oder werden übersehen. Antworten gehen an alle oder versehentlich an niemanden. Absprachen für Feste, Proben oder Fahrdienste ziehen sich über Tage. Auf dem Smartphone liest kaum jemand lange Verteiler Mails vollständig.
Deshalb suchen viele Gemeinden eine WhatsApp Alternative für Kirchen, die auch zum Datenschutz passt. Gemeint ist eine Lösung, die einfach bleibt und gleichzeitig den kirchlichen Datenschutz ernst nimmt.
KirchApp ist eine DSGVO konforme Kirchen App mit eigenem Chat. Du brauchst keine Telefonnummer, um mitzumachen. Die Anmeldung läuft über deine E-Mail Adresse. Andere Mitglieder sehen deinen Namen und dein Profil, aber keine private Nummer.
Neue Mitglieder sehen den bisherigen Verlauf einer Gruppe, wenn die Gruppe das erlaubt. So finden sie Termine, Absprachen und Dateien sofort wieder. Gemeinde und Privatleben bleiben getrennt. Du chattest in KirchApp nur als Gemeindemitglied, nicht mit deinen privaten Kontakten.
Fairerweise gilt: Auch WhatsApp kennt praktische Funktionen wie Stummschalten oder Erwähnungen. Der Unterschied liegt in der Struktur. KirchApp trennt Gemeindekommunikation sauber vom Privaten, speichert Daten in Deutschland und verzichtet auf Werbe Tracker.
In KirchApp gibt es Direktchats und Gruppenchats. Direktchats eignen sich für kurze Absprachen zwischen zwei Personen. Gruppenchats eignen sich für Teams, Chöre, Konfi Gruppen oder Festausschüsse.
Tipp für Pfarrer und alle Verantwortlichen: Lege pro Team nur eine Gruppe an. Eine Gruppe für den Kirchenchor reicht aus. Zu viele Parallelgruppen verwirren gerade ältere Mitglieder.
Push Nachrichten ersetzen in KirchApp den klassischen E-Mail Verteiler. Wer die App nutzt, bekommt wichtige Nachrichten direkt auf das Smartphone. Das funktioniert auf iPhone und Android.
So aktivierst du Push:
Du behältst die Kontrolle. Du kannst einzelne Gruppen stumm schalten und trotzdem alles in Ruhe nachlesen. Wenn du bisher per Rundmail informiert hast, reicht jetzt oft eine kurze Push Nachricht mit Link zum Termin.
Für schnelle Entscheidungen musst du keine langen Diskussionen führen. In Gruppenchats kannst du Umfragen anlegen. Das hilft bei Terminen, Essenswünschen oder Helferplänen.
Mit einer Erwähnung sprichst du einzelne Personen direkt an. Schreibe @ und danach den Namen. Die Person erhält einen Hinweis, auch wenn sie die Gruppe stumm geschaltet hat. Nutze Erwähnungen sparsam. Für allgemeine Infos reicht eine normale Nachricht an alle.
Lesebestätigungen zeigen dir, wer eine Nachricht bereits gesehen hat. Das ist praktisch bei wichtigen Absprachen. Es bleibt aber freiwillig lesbar und ersetzt kein persönliches Gespräch.
Auch in einer Kirchengemeinde kann Kommunikation zu viel werden. Dafür gibt es drei ruhige Werkzeuge. Du findest sie direkt in jeder Gruppe.
Verantwortliche sollten zu Beginn erklären, wer moderiert und welche Regeln gelten. Das schafft Vertrauen und entlastet alle.
KirchApp speichert Daten auf Servern in Deutschland beim Anbieter Hetzner. Es gibt keine Werbe Tracker in der App. Die Verarbeitung richtet sich nach DSGVO sowie nach den kirchlichen Regeln DSG-EKD und KDG. Damit eignet sich KirchApp auch für Gemeinden, die einen KDG konformen Messenger suchen, oder für evangelische Gemeinden mit DSG-EKD Bedarf.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz AVV, ist inklusive. Gemeinden müssen ihn nicht extra anfordern. Admin Konten lassen sich zusätzlich mit Zwei-Faktor-Schutz absichern. Das ist besonders wichtig für Personen mit erweiterten Rechten.
Dieser Abschnitt ist nur eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Wenn du für den Datenschutz zuständig bist, sprich bitte mit deiner oder deinem Datenschutzbeauftragten. Dort wird geklärt, wie KirchApp in euer Datenschutzkonzept passt.
Nein. Du meldest dich mit deiner E-Mail Adresse an. Andere Mitglieder sehen keine Telefonnummer von dir. Das ist ein wichtiger Unterschied zu klassischen Messenger Gruppen.
Ja, wenn die Gruppe so eingestellt ist. Neue Helfer oder Chormitglieder lesen Vereinbarungen und Termine direkt nach. Das spart Rückfragen und lange Erklärungen.
Ja. Push Nachrichten kommen direkt über die App auf dein Smartphone. Du musst kein Postfach prüfen und keine Spam Filter kontrollieren. Unter "Profil > Mitteilungen" stellst du ein, was dich erreichen soll.
Ja. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Es gibt eine Mitgliederliste statt Nummern, klare Gruppen und große lesbare Nachrichten. Wer unsicher ist, kann Gruppen stumm schalten und in Ruhe nachlesen.
Du kannst Nachrichten melden und einzelne Kontakte blockieren. Wende dich zusätzlich an die Moderation deiner Gemeinde. Gemeinsam findet ihr eine ruhige Lösung.